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Samstag, 21. August 2010

Puten, Paten, Psychopathen

Seit einer Woche nichts mehr gebloggt. Das hängt nicht unwesentlich damit zusammen, dass ich derzeit ziemlich überarbeitet bin, aber auch damit, dass ich gar nicht mehr weiß, worüber ich eigentlich schreiben soll - dabei ist nicht der Mangel an kommentierenswerten Themen das Problem, sondern deren schiere Häufung. Erneut hat mich ein akuter Anfall von Bloggerstarre niedergestreckt, und mangels Spezialisten versuche ich es mal mit Selbsttherapie: Auf zum Rundumschlag.

Montag, 9. August 2010

Neue Umfrage: Hoppla - wo ist denn das ganze Öl hin?

Na, wenn das mal keine gute Nachricht ist: Das Öl im Golf von Mexiko ist zum größten Teil verschwunden. Einfach so! *Puff!* Sagt jedenfalls diejenige Institution, die vor allem den Arsch vollkriegen würde, wenn das Zeug demnächst an die Küsten schwappt - und das ist nicht BP, sondern die US-Regierung. Deren Aussage zufolge habe sich ein erklecklicher Teil des klebrigen Goldes schlicht in Luft aufgelöst. Aber wo ist es hin? Darum dreht sich die neue Umfrage, wie immer oben in der Sidebar. Bitte klicken Sie jetzt.

Mittwoch, 16. Juni 2010

BP hat langsam fettich

Mal so nebenbei: Ich lese alle zwei Tage, dass aus dem Bohrloch im Golf von Mexiko noch mehr Öl ausströmt als bislang gedacht. Bei 55 Tagen kommt da eine ganze Menge zusammen - das erinnert irgendwie an die Sache mit dem Reiskorn und dem Schachbrett. Gegen Zahlenangaben wird man da geradezu zwangsläufig abgestumpft, genau wie bei den Milliarden für die Banken: Hundertausende Barrel, zig Millionen Liter, Tausende Tonnen - kaum vorstellbare Mengen. Vielleicht wären unbestimmte Angaben greifbarer: Während man also letzte Woche noch dachte, es würde echt verdammt viel Öl da täglich herausschießen, so war es vor ein paar Tagen dann ein ganzer Arsch voll Öl, vorgestern irrsinnig viel und heute unfassbar viel. Und in ein paar Tagen? Gehirnzerfetzend viel Öl? Absurd viel? Aberwitzig unvorstellbar wahnsinnig gigantomanisch viel? Und wie lange noch, bis einem die Adjektive endgültig ausgehen?

Samstag, 12. Juni 2010

Im Namen von Königin und Profit ergreifen wir Besitz von dieser Küste

Schöner ward es noch nie dokumentiert, wer in dieser Welt wirklich das Sagen hat: Beamte der US-Küstenwache machen sich zum Büttel von BP und verwehren Journalisten mitunter den Zugang zu ölverseuchten Gebieten am Golf von Mexiko. "Zutritt verboten", heißt es dort offenbar immer öfter. Merkwürdig - bislang war mir nicht zu Ohren gekommen, dass die US-amerikanische Südküste offenbar dem britischen Konzern gehört. Aber vielleicht ist das ja auch einfach nur eine modernisierte Form der Landnahme: Früher hat man ein Stück Gegend in Besitz genommen, indem man seine Flagge am Strand aufplanzte. Heute, in der postindustriellen Ära, macht man das wohl mit Ölklumpen.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Mittwoch, 19. Mai 2010

Sieben auf einem Streich

Ein paar Tage mittelschwere Erkältung, gepaart mit einem akuten Anfall von Bloggerstarre - und schon stapeln sich die Themen, und zwar vor allem solche, die nicht gerade geeignet sind, zur Wiederherstellung meines Wohlbefindens beizutragen. Und da ich mich immer noch in der Rekonvaleszenzphase befinde, hake ich das alles mal auf einen Streich ab, damit ich schnell wieder in die Heia kann. *hust*